DAS ÖSTERREICH

Mein Job – Das unbekannte Wesen

Ich habe jahrzehntelang im IT-Bereich, vorwiegend als Manager und Projektleiter, gearbeitet. Da waren Planung und Controlling unerlässlich. Auch die Vorgehensweisen waren weitgehend normiert. Da ich diese Arbeitsweise gewohnt war und sie meistens zum Erfolg führten, wollte ich auch als Außendienstmitarbeiter so arbeiten.

Die Überschrift mag seltsam klingen für einen Außendienstmitarbeiter, der seit einigen Jahren erfolgreich für die D.A.S. arbeitet. Aber es ist tatsächlich so.

Ich habe jahrzehntelang im IT-Bereich, vorwiegend als Manager und Projektleiter, gearbeitet. Da waren Planung und Controlling unerlässlich. Auch die Vorgehensweisen waren weitgehend normiert. Da ich diese Arbeitsweise gewohnt war und sie meistens zum Erfolg führten, wollte ich auch als Außendienstmitarbeiter so arbeiten.

Aber was passierte im Arbeitsalltag?

Ich konnte eine Woche lang keinen Termin vereinbaren, aber in der darauffolgenden Woche bekam ich bei jedem zweiten Telefonat einen Termin.

Ich war 3 Wochen ohne Erfolg, aber in der vierten Woche schaffte ich mehrere Unterschriften und hatte eine Produktion von über 3000,- Euro.

Ich konnte in einem Monat 6.000,- produzieren, aber im nächsten Monat nur 1.200,- bei gleichem Aufwand, gleicher Anzahl an Telefonaten und Terminen.

Es vergingen mehrere Monate vom ersten Telefonat bis zur Unterschrift, aber ein halbes Jahr später bekam ich bei jedem zweiten Termin eine Unterschrift.

Das konnte ich überhaupt nicht verstehen, und ich begann die Situation zu analysieren. Lag es an der Wirtschaftslage, am Wetter, an meiner Verfassung, …?

Ich bat den Organisationsleiter, dass er mich zu Terminen begleitet, um mir Feedback zu geben, ich fragte Kollegen, wie es ihnen mit der Produktion geht und wie sie es schafften, erfolgreich zu sein – es half alles nichts, es gab kein eindeutiges Muster, kein Erfolgsrezept.

Oder doch?

Nach längerer Zeit kam ich zur Erkenntnis, dass es einige Regelmäßigkeiten gab, die nicht auf den ersten Blick erkennbar waren.

Man darf das Produktionsergebnis nicht auf monatlicher Basis bewerten, sondern man muss es zumindest über einen Zeitraum von einem halben Jahr betrachten.

Je mehr ich arbeite, desto besser ist das Ergebnis. Das ist der Haupttreiber für den Erfolg.

Der Erfolg lässt sich selten kurzfristig erzwingen sondern ist meistens das Ergebnis der Arbeit vorhergehender Monate.

Obwohl die kurzfristige Planung eigentlich wenig bringt, ist sie notwendig, um zu sehen, ob ich langfristig auf dem richtigen Weg bin.

Das Geschäft läuft wellenartig, auf erfolglose Monate folgen immer erfogreiche Monate.

Das Produktionsmonat endet am letzten Produktionstag um 16:00 Uhr. Man glaubt, man hat schon alles gegeben. Scheinbar kann man aber unter Druck eine Art Turbo zünden. Ich habe viele Verträge in der letzten Woche oder gar am letzten Tag des Produktionsmonats geschrieben.

Seit mir das alles klar ist, fahre ich relaxed zum Kunden, ich habe keinen Stress und erfolglose Monate demotivieren mich nicht mehr. Ich muss mir nur sicher sein, dass ich mein Bestes gegeben habe.

Das unbekannte Wesen macht Spass!

Seit 40 Jahren lebt der geborene Innviertler in den östlichen Gefilden Österreichs. Nach einem 30-jährigen Ausflug in das Reich von Organisation und IT hat Sigi seine Bestimmung in der D.A.S. gefunden und ist seit 2011 als Außendienstmitarbeiter in Wr. Neustadt aktiv. Dazu gekommen ist mittlerweile ein Hang zu Visionen, speziell, wenn sie mit der D.A.S. zu tun haben. Privat schätzt er es eher ruhig.

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