DAS ÖSTERREICH

Nähmaschine, na und?

Was Nähmaschinen mit Rechtsschutz-Versicherung und ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern verbindet? Hier erfahren Sie mehr.

Ja, bloß eine Nähmaschine. Aber eine Spezielle: mit leicht zu bedienenden Knöpfen, einem Einfädler und einer Handsteuerung statt des Fußpedals. Damit Menschen sie allein bedienen können, die alles mit der linken Hand erledigen müssen. Weil sie im Rollstuhl sitzen und die Rechte motorisch eingeschränkt ist. Wie der junge Mann in einer Tagesstruktur von Jugend am Werk, einer gemeinnützigen Organisation, die Menschen mit Behinderung eine Beschäftigung bietet. So sind beispielsweise 1.500 Rosen aus hauchdünnem Stoff für ein namhaftes internationales Kosmetik-Unternehmen genäht worden.

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Der Reiz am Nähen.
Als begeisterte Näherin verstehe ich Alex sehr gut: Es macht Spaß, aus einem simplen Stück Stoff etwas Dreidimensionales zu schaffen. Ohne Hilfe anderer selbständig zu recht zu kommen, gewinnt für den jungen Mann zusätzlichen Reiz. Und dass Maschinen jeder Art „Männerherzen höher schlagen lassen“, versteht sich sowieso von selbst.

Was haben Nähmaschinen mit D.A.S. zu tun?

Chancengleichheit vor dem Recht herzustellen, ist für uns in der D.A.S. unser täglicher Job. Viele von uns legen so eine Werthaltung nicht einfach abends an der Büro-Türe ab. So hat sich im Unternehmen die Initiative „Soziales Engagement – D.A.S. hilft helfen“ gebildet: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstützen Menschen, mit denen es das Leben nicht ganz so gut gemeint hat. Damit die Chancen ein bisschen gerechter verteilt sind. Spontan haben wir uns zur Übernahme der Kosten der Spezial-Maschine entschlossen. Auch wenn Alex hin und wieder doch nicht begeistert ist: weil er für das Nähen das geliebte Handy weglegen muss.

Die gelernte Juristin leitet die Abteilung PersonalService. Auch nach 25 Dienstjahren macht es ihr noch Spaß, den Spagat zwischen zahlenlastiger Gehaltsverrechnung und der Begleitung von Veränderung im Rahmen der Personalentwicklung zu schaffen. Über den Tellerrand des eigenen Berufs zu gucken, ist dabei Voraussetzung für Erfolg.

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