DAS ÖSTERREICH

Festival ABC: Teil 3 (S-Z)

Mit dem Frequency-Festival geht Mitte August das nächste Festival-Highlight in Österreich über die Bühne. Mit dem dritten Teil unseres Festival ABCs steht einem lustigen und entspannten Wochenende nichts im Wege.

S: Schlechtwetter
Wer auf ein Festival geht, sollte auf alle Wetterlagen vorbereitet sein. Der Preis für die Tickets wird bei Schlechtwetter nicht zurückerstattet.
Sollte das Festival aufgrund der Witterung gar nicht stattfinden (z.B. das Festivalgelände ist überschwemmt), bekommen die BesucherInnen den Ticketpreis zurück.

T: Tiere
Ein Huhn als Haustier auf dem Campingplatz mag recht lustig klingen. Für das Tier wäre der Festivalaufenthalt aber eher unangenehm. Viele Veranstalter verbieten aus Hygiene- und Tierschutzgründen Tiere auf Festivals.

U: Umweltschutz
Große Veranstaltungen im Freien stellen eine große Belastung für die Umwelt dar. Wer sich den Anreisestau und die mühsame Parkplatzsuche ersparen möchte, fährt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Fast zu jedem Festival fahren Shuttlebusse von nahe gelegenen Bahnhöfen.

Um die Abfallberge niedrig zu halten, werden vom Veranstalter meistens Müllsäcke gegen Pfand an alle CamperInnen ausgegeben. Bringen die CamperInnen den Müllsack gefüllt zurück, bekommen sie ihr Pfand zurück.
Damit der Festivalbesuch möglichst umweltfreundlich verläuft, sollte jede/r darauf achten, die Umgebung (z.B. Wälder, Flüsse) sauber zu halten.

V: Verletzung
Laut Veranstaltungsrecht müssen bei jeder größeren Veranstaltung ausreichend Rettungskräfte anwesend sein. Bei den großen Festivals sind die Rot-Kreuz-Zelte leicht zu finden.
Sowohl auf den Campingplätzen als auch auf dem Konzertgelände sind Rettungskräfte anwesend.

W: Wohnwägen
Vor allem auf größeren Festivals gibt es spezielle Campingplätze für Wohnwägen und Wohnmobile.
Achtung: Für die Benutzung dieser Plätze benötigt man meist ein entsprechendes Ticket.

X: Xenophilie
Das bedeutet auf lateinisch „Fremdenliebe“. Auch auf Festivals können und dürfen beleidigende, rassistische oder gar rechtsradikale Äußerungen nicht toleriert werden.
Nur wenn man respektvoll miteinander umgeht, riskiert man keine (straf)rechtlichen Konsequenzen.

Y: Yoga-Kurse und andere Dienstleistungen
Auch beim schönsten Festival hat man ab und zu Ruhe und Entspannung nötig. Leider werden bislang keine Yogakurse am Festival angeboten.

Im Gegensatz dazu hat man aber regelmäßig die Möglichkeit Dienstleistungen mit mehr Nervenkitzel in Anspruch zu nehmen.

Piercing- und Tätowierstände sind keine Seltenheit. Bevor man eine unüberlegte Entscheidung trifft, sollte man lieber zweimal nachdenken. Wichtig ist jedenfalls, dass die Unternehmen die Jugendschutz- und Hygienevorschriften einhalten.

Wenn doch einmal ein Fauxpax passiert ist, kann man zur Beruhigung über eine private Yogaeinheit nachdenken.

Z: Zeit
Gerade für die Anreise zum Festival, beim Anstellen bei der Bändchen-Ausgabe oder bei der Einlasskontrolle sollte man ausreichend Zeit einplanen. Es kann trotz bester Infrastruktur zu längeren Wartezeiten kommen. Verpasst man wegen einer zu langen Warteschlangen – z.B. weil der Sicherheitscheck länger dauert – ausgerechnet seine Lieblingsband, kann man gegen den Veranstalter keine Ersatzansprüche geltend machen.

 

Lesen Sie auch Teil 1 und Teil 2 unserer Festival-Serie.

Bis Jänner 2018 war Katharina Waltner für den D.A.S. Online-Bereich zuständig.
In ihrer Freizeit vertieft sie sich sehr gerne in Bücher und Zeitschriften. Als leidenschaftliche Kino-Geherin ist sie gerne zu Auskünften zur Popcornfrische in den verschiedensten Lichtspieltheatern bereit.

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