DAS ÖSTERREICH

Die 10 größten Handyfallen

Teure Handygebühren, leerer Akku oder im schlimmsten Fall ein gestohlenes Handy? Wer kennt diese Probleme nicht. Auch D.A.S. Mitarbeiter sind schon mal in Handyfallen getappt. So ärgerlich diese Vorfälle auch sind, können wir doch daraus lernen. Vielleicht finden Sie den einen oder anderen Tipp, der Ihnen persönlich weiterhilft.

1. Handyeinsatz in Grenznähe

Durch den Handyeinsatz in Grenznähe können schnell hohe Kosten anfallen. Denn durch die automatische Netzsuche wählt sich das Handy in fremde Netze ein, oft unbemerkt. Damit Sie nicht in diese Falle tappen, deaktivieren Sie die Funktion „automatische Netzsuche“.

2. Handyeinsatz im Ausland

Das Handy bucht sich im Ausland automatisch in das stärkste Netz ein – doch das ist nicht immer das Günstigste. Informieren Sie sich vor Reisen bei Ihrem Anbieter über günstige Partnernetze. Wählen Sie am Urlaubsort manuell den billigsten Anbieter aus. Wie das funktioniert, finden Sie in der Bedienungsanleitung Ihres Handys.

3. Mobilbox auf Reisen

Auch die Mobilboxen können im Ausland zur großen Kostenfalle werden. Insbesondere in Nicht-EU-Ländern kann die Mobilbox bei einem eingehenden Anruf als Aktiv- und Passivgespräch doppelt verrechnet werden. Besonders problematisch ist: Sie können die Kosten nicht abschätzen oder beeinflussen, weil Sie die Länge der hinterlassenen Nachricht nicht kennen. Unser Tipp: Deaktivieren Sie die Mobilbox auf Reisen! Das Ausschalten des Handys schützt Sie vor diesen Gebühren nicht.

4. Versteckte Kostenfallen im Ausland

Viele Apps auf dem Smartphone, wie z.B. Wetterdienste oder E-Mailfunktionen aktualisieren sich laufend selbstständig. Die Programme nehmen so immer wieder Verbindung zum Internet auf, ohne dass wir es bemerken. Dadurch entstehen hohe Kosten. Viele Smartphone-NutzerInnen wissen gar nichts über eine ständige Datenverbindung.  Schalten Sie daher die Roamingfunktion in Ihrem Menü für Verbindungen aus.

5. Verlust des Gerätes

Egal ob gestohlen oder verloren – bei Verlust des Mobilgeräts können hohe Kosten durch die illegale Nutzung Fremder entstehen. Lassen Sie also sofort Ihre SIM-Karte bei Ihrem Mobilfunkunternehmen sperren. So sparen Sie sich Gebühren durch Missbrauch. Schreiben Sie sich die Nummer des Kundenservices auf und bewahren Sie diese griffbereit und getrennt vom Handy auf.

6. Downloadgrenze

Besonders gefährlich ist die Überschreitung des Datenkontingents auf Ihrem Smartphone. In kürzester Zeit fallen dabei hohe Gebühren an. Besonders durch den Download von Filmen ist das Datenvolumen schnell ausgeschöpft.

Unser Tipp: Das Downloadvolumen immer im Auge behalten. Auf der Website Ihres Mobilfunkbetreibers können Sie stets Ihre aktuellen Kosten überblicken. Im Menü Verbindungen können Sie den Datenverbrauch einsehen. Viele Anbieter informieren Ihre Kunden und Kundinnen über SMS, wenn das Datenvolumen ausgeschöpft ist.

7. Mehrwertnummern & Verbinden über die Auskunft

Bei Mehrwertdiensten werden Telefongespräche oder SMS separat über die Handyrechnung verrechnet. Mehrwertnummern wie z.B. Beratungs-, Auskunft- und Erotik-Hotlines, Nachrichten- und Chatdienste etc. können Sie leicht an den Vorwahlziffern der Nummer erkennen, z.B.: 0820, 0821, 0828, 0900, 0901, 0930, 0931, 0939 und 118. Vor allem bei kostenpflichtigen Nummern mit Tonband entstehen bei der Weiterleitung zu anderen Abteilungen und Mitarbeitern hohe Kosten. Die Gebühren fallen an, sobald die Verbindung hergestellt ist und die Mailbox sich meldet (z.B. wählen Sie die 1 für…, wählen Sie die 2 für…). Auch bei nur einer Minute Gesprächsdauer kommen bereits sehr hohe Kosten auf Sie zu. Um Kosten zu sparen, klären Sie ab, ob die gewünschte Stelle vielleicht auch anders erreichbar ist, etwa per E-Mail oder übers Internet.

8. SMS/App-Abo

SMS und App-Abos werden oft unbemerkt abgeschlossen. Danach werden Ihnen  automatisch in regelmäßigen Abständen Gebühren von Ihrem Mobilfunkanbieter verrechnet. Bei gratis Apps wird man oft von einem Werbebanner, auf den man nur versehentlich tippt, zu einem Abo verleitet.  Die SMS Abos können regelmäßig abbestellt werden. Senden Sie eine SMS mit „STOP“ an den Serviceanbieter. Zum Schutz vor Abo-Fallen können Sie bei den meisten Telefonanbietern eine sogenannte Drittanbieter-Sperre verhängen lassen. Dafür genügt in der Regel ein simpler Anruf bei der Kunden-Hotline.

9. Kostenfalle MMS

Bei manchen Mobilfunkanbietern werden SMS, die mehr als 160 Zeichen haben oder an mehrere Empfänger gehen, automatisch als MMS versendet. Billig ist das Multimedia Service im Vergleich zur SMS nicht. MMS werden zu einem Tarif, der das Vierfache eines normalen SMS-Tarifes ausmacht, verrechnet.  Mittlerweile sind SMS und MMS Softwares eigene Programme, die am Handy laufen und leider sehr flexibel und unterschiedlich gestaltet sind. Um sich vor diesen Kosten zu schützen, machen Sie sich wirklich vertraut mit ihrem Smartphone und lesen Sie auch die Gebrauchsanweisung.

10. Akkulaufzeit

Leere Akkus: Ein Problem, mit dem fast alle Smartphone-BesitzerInnen zu kämpfen haben. Egal ob Spiele, E-Mail, Chat oder App-Updates, sie verringern die Akkulaufzeit des Smartphones. Oft versagt das Handy gerade bei wichtigen Telefonaten. Das ist ziemlich ärgerlich, aber vermeidbar. Mit ein paar einfachen Tricks lässt sich die Akkulaufzeit verlängern:

  • Display-Helligkeit verringern
  • WLAN, Bluetooth deaktivieren
  • GPS ausschalten
  • Automatische App-Updates deaktivieren
  • nur Apps installieren, die Sie wirklich brauchen
  • Kauf-Apps statt Werbe-Apps (bei Gratis Apps nutzen eingebauten Werbebanner Standorterkennung und Onlineverbindung, um Reklame nachzuladen und verbrauchen bis zu 75% mehr Strom)
  • Push Notifications ausschalten
  • Stromsparmodus verwenden

Neben ihrem Kommunikationsstudium an der FH Wien arbeitet sie als Projektassistentin in der D.A.S. Betriebsorganisation. Wenn sie mal nicht den Projektleitern unter die Arme greift und diese bei ihren Projekten unterstützt, findet man sie wahrscheinlich an einem sonnigen Plätzchen ein gutes Buch lesend. Aber auch sportlich ist sie auf Trab. Denn gerne verbringt sie ihre Freizeit auf dem Fahrrad und radelt durch Wien.

Wir freuen uns über Ihre Kommentare – ob Lob, Kritik oder sachliche Diskussion! Bitte lesen Sie unsere Hinweise zu Kommentaren!

Ich habe die Datenschutzrichtlinien gelesen und akzeptiere diese.