DAS ÖSTERREICH

Social Media Trends 2018

Facebook, Youtube und Twitter sind in aller Munde. Aber kennen Sie bereits musical.ly, Jodel und FragNebenan?

Social Media-Plattformen oder Soziale Netzwerke sind heutzutage aus unserem digitalen Alltag fast nicht mehr wegzudenken. Auch die D.A.S. berichtet auf Facebook regelmäßig über Neuigkeiten und versorgt Sie auf Youtube mit aktuellen Videos.
Die Social-Media-Welt verändert sich andauernd und neue Plattformen und Trends kommen und gehen.Im Jahr 2018 hält die Social Media-Welt abwechslungsreiche Neuerungen bereit und neben den großen globalen Playern wie Facebook, Instagram und Co kommen auch kleine oder regionale Netzwerke wieder auf.

Von uns erfahren Sie die Social Media-Trends.

Jodel

Jodel ist eine mobile Social-Media-Applikation, die überwiegend von Studierenden genutzt wird. Die App ermöglicht es ihren Nutzern, ganz anonym kurze Text- und Foto-Beiträge zu veröffentlichen. In dem persönlichen Nachrichtenfeed scheinen dabei nur jene Posts auf, die in einem Radius von zehn Kilometern erstellt wurden. Vor allem in der Nähe von Universitäten werden interessante Neuigkeiten, Erlebnisse, lustige Sprüche oder Eventtipps geteilt.

Die Nachrichten können dann von anderen Nutzern mit einem Daumen nach oben oder unten bewertet werden. Erreicht ein Jodel fünf Minus-Punkte, wird die Nachricht automatisch entfernt. So reguliert sich die Jodel-Gemeinde von selbst.

Auf Jodel finden sich vor allem kurzweilige Beiträge, die willkommene Zerstreuung zwischen Prüfungen oder einer monotonen Vorlesung bieten.

FragNebenan

Ebenfalls auf ganz kleiner, lokaler Ebene geht es beim Wiener Nachbarschaftsnetzwerk „Frag nebenan“ um die Nachbarn: Rund 50.000 Nutzer lernen in diesem Netzwerk online und im wirklichen Leben die eigene Nachbarschaft (besser) kennen.

Im persönlichen Profil kann man von Beginn an angeben wie man seine Haus-Mitbewohner bzw. Nachbarn (der Radius liegt momentan bei 750 Metern) unterstützen würde: Angeboten wird vor allem Vertretung bei Urlaubsabwesenheit, Hilfe bei Erkrankung und die Übernahme von Besorgungen für ältere Menschen.

Außerdem gilt es, die Nachbarn kennenzulernen. In erster Linie, um die gemeinsame Umgebung zu erkunden, etwas zu organisieren oder miteinander Sport zu betreiben. Im ebenfalls angebotenen Chat mit den Nachbarn geht es vor allem um klassische Themen wie Hilfsansuchen bzw. -angebote, um die Organisation von Treffen oder um Empfehlung von Ärzten bzw. Handwerkern oder Geschäften.

Snapchat

Snapchat ist ein mobiler Instant-Messaging-Dienst bei dem Fotos und andere Medien nur eine bestimmte Anzahl von Sekunden sichtbar sind und sich dann selbst „zerstören“ bzw löschen. Diese Beiträge können an Freunde versendet oder in Stories gespeichert werden, wie sie mittlerweile auch von Instagram, Facebook oder WhatsApp bekannt sind.

Das bekannteste und beliebteste Feature von Snapchat sind die vielen Filter, sicher haben auch Sie bereits ein Selfie mit den mittlerweile berühmten Hundeohren gesehen. Seit Instagram und Facebook ebenfalls Gesichts-Filter und die Möglichkeit „Storys“ zu posten eingeführt haben, bleibt Snapchat wieder vermehrt ein Tool für die jüngere Generation.

musical.ly

Ebenso beliebt bei Jugendlichen: Das soziale Netzwerk Musically bzw. musical.ly, das nach den amerikanischen nun auch bereits die heimischen Pausenhöfe und Kinderzimmer erobert hat. Mit der App können kurze Videoclips selbst erstellt werden, die mit Lieblingssongs unterlegt werden. Die App bietet neben der Erstellung eigener Musikvideos auch eine Menge Interaktionsmöglichkeiten.

Aus Millionen Songs kann auf dem Smartphone der Lieblings-Song ausgewählt werden. Danach lässt sich ein Playback-Video erstellen. Effekte, wie Filter, Zeitraffer oder Zeitlupe ermöglichen eine einfache kreative Bearbeitung des Videos. Die Clips können, hinterlegt mit dem Lieblingssong, auf den anderen Plattformen wie Instagram und Facebook geteilt werden.

Die besten Clips bzw. „Musicals“ werden jeden Tag markiert, so kann man auf der Bestenliste von musical.ly landen und zum Star bzw. zum erfolgreichen „Muser“ werden.

Pinterest

Etwas älter sind die Nutzer bei Pinterest, einer Bilderplattform. Die Nutzer können nach Bildern suchen und relevante Inhalte merken. Die gemerkten Bilder lassen sich auf Pinnwänden zu verschiedenen Themenbereichen sortieren.

Die Bilder, sogenannte Pins, verlinken raus aus der Plattform auf verschiedene Webseiten und werden von den Nutzern beliebiger Webseiten hinzugefügt. Werden die Bilder dann auch von anderen Nutzern mittels visueller Lesezeichen „gemerkt“, werden sie so immer weiter verbreitet. Die visuellen Lesezeichen funktionieren ähnlich wie Lesezeichen im Browser, sehen aber viel schöner aus. Beim Anlegen wird eine Art Vorschau erstellt.

Pinterest fungiert weniger als soziales Netzwerk, um sich auszutauschen sonder viel mehr als „persönliches Tool“ oder als Suchmaschine für Bilder. Wie bei einer Suchmaschine können die Pins beziehungsweise Bilder nach Schlagwörtern durchsucht werden, um relevante Inhalte zu finden und zu speichern.

Der Unterschied zwischen der ebenfalls bildlastigen Plattform Instagram und Pinterest sind die Inhalte. Auf Instagram werden eigene Bilder geteilt, auf Pinterest werden dagegen Inhalte aus dem Netz gespeichert.

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Seit April 2015 in der D.A.S verstärkte sie zunächst die Marketing-Abteilung in den Online-Marketing Aktivitäten. Mittlerweile vertieft sie sich im Bereich Direkt-Vertrieb und Online Services weiter in die digitale D.A.S. Welt. Leidenschaftlich für alles Digitale ist sie die richtige Ansprechpartnerin rund um Social Media, aktuelle Memes und digitale Trends.

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