DAS ÖSTERREICH

Die Top 10 der spannendsten Sommer-Sportarten

Lust auf ein wenig Abwechslung vom Schwimmen, Laufen, Walken und Radfahren im Sommer? Wir stellen Ihnen unsere Top 10 der spannendsten Sommersportarten vor.

Wandern

Ein Klassiker unter den etwas ruhigeren Sommersportarten: das Wandern.

Quer durch Österreich gibt es wunderschöne Wanderwege in allen Schwierigkeitsstufen. Außer einer geeigneten Route und festen Schuhen benötigt man keine weitere Vorbereitung – es kann direkt entlang der jeweiligen Wandermarkierung losgehen.

Auch in und um Wien gibt es Wandermöglichkeiten: Insgesamt 11 Stadtwanderwege, welche alle mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar sind, stehen zur Verfügung!

Für nähere Infos: https://www.wien.gv.at/umwelt/wald/freizeit/wandern/wege/

Tipp: Warme Kleidung und Sonnencreme einpacken! Die Temperaturen am Berg werden häufig überschätzt – spätestens am Gipfelkreuz pfeift einem der Wind kräftig um die Ohren! Und: Je höher der Berg, desto stärker wirkt die Sonne. Daher unbedingt eincremen!

Hochseilgarten

Ein schattiger Wald, Hindernisse in schwindelerregenden Höhen, die es zu bewältigen gibt, und rasante Seilrutschen – Hochseilgärten sind ein Erlebnis für die ganze Familie. Die geeignete Ausrüstung sowie eine Einschulung gibt’s vor Ort. Dann kann es auch schon losgehen – auf verschiedenen Routen in unterschiedlicher Höhe sowie auf unterschiedlichen Schwierigkeitslevels können sich alle halbwegs schwindelfreien Abenteurer austoben.

Tipp: Immer mit einem leichten Parcours starten – so kann man sich besser auf die Höhe sowie die ortsspezifischen Hindernisse einstellen!

Canyoning

Naturschauspiel und Adrenalinkick in einem – beim Canyoning klettert man keine Felsen oder Wände hinauf. Im Gegenteil! Durch abseilen, abklettern, springen, rutschen und schwimmen begeht man eine Schlucht von oben nach unten. Gurt, Helm und Neoprenanzug erhält man vom Anbieter – selbst muss man lediglich Badekleidung und geeignete Turnschuhe stellen.

Bei der Durchführung des Erlebnisses ist man zwar sehr wetterabhängig (bei zu hohem Wasserstand kann die Begehung zu gefährlich sein), gerade im Hochsommer bietet das Schluchtenwasser aber eine tolle Abkühlung!

Achtung: Angst vor Höhe oder Wasser sollte man hier nicht haben – ist man mal mitten drin, ist es schwierig bis unmöglich, einzelne Hindernisse zu umgehen oder aus der Schlucht auszusteigen.

Slacklining

Im eigenen Garten oder im öffentlichen Park – überall findet man mittlerweile begeisterte Slackliners. Die Slackline, also ein Spanngurt (mittlerweile in fast jedem Sportgeschäft zu haben), wird zwischen zwei Fixpunkten (wie z.B. Bäumen oder Stehern) aufgespannt, danach balanciert man möglichst ohne Abzusetzen über die Strecke.

Bei dieser Sportart sind eine Kombination aus Balance, Koordination und Konzentration gefragt. Slacklinen macht nicht nur Spaß, sondern kann prima in der Gruppe geübt werden.

Tipp: Slacklinen ist das perfekte Zusatztraining zu Sportarten, die ein gutes Gleichgewicht verlangen (z.B. Klettern, Reiten, Snowboarden…)!

Geocaching

Ein außergewöhnliches Outdoor-Erlebnis, welches besonders an schönen Sommertagen Spaß macht:

Beim Geocaching wird mittels eines GPS-Gerätes nach Verstecken im Freien, den so genannten Geocaches gesucht. In den Behältnissen befinden sich oft kleine Schätze sowie ein Logbuch, in das man sich eintragen kann. Die gefundenen Geocaches kann man schließlich auch in seinem Online-Profil eintragen und sich dort auch gleich mit anderen Geocachern austauschen.

Geocaching wird weltweit gespielt. Alleine in der Nähe von Wien gibt es 5.511 Geocaches! Mehr Informationen und die Routen sowie empfohlene Ausrüstung gibt’s online!

Die Wege zu den Verstecken sind in fünf Schwierigkeitsstufen unterteilt. Mit Geocaching lässt sich das „klassische“ Wandern und Spazieren mit einer spannenden Schatzsuche verbinden und ist nebenbei ein tolles Erlebnis für Gruppen!

Tipp: Mithilfe von speziell entwickelten Apps können sich auch weniger orientierungsbegabte Leute (zu denen auch ich mich zähleJ) ausgezeichnet zurechtfinden.

Downhill Mountainbike

Rasanter wird’s beim Downhill-Mountainbiken.

Entweder mit dem Rad oder bequem per Gondel steuert man einen Berggipfel an, um dann auf markierten Downhill-Strecken über natürliche Hindernisse und möglichst schnell wieder runterzufahren.

Gute Ausrüstung ist hier alles – vor allem ein Helm ist ein Muss! Protektoren können bei kleineren Stürzen Verletzungen vermeiden. Wichtig ist jedoch vor allem, das Fahrrad auch bei Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 70 km/h stets unter Kontrolle zu haben – hier ist eine Mischung aus Schnelligkeit und geringer Sturzgefahr gefragt.

Achtung: Mountainbiken ist nur auf gekennzeichneten Wegen erlaubt!

Calisthenics

Vielen kennen sie wahrscheinlich – die „human flag“. Dies ist eine der bekanntesten Übungen in der Calisthenics-Szene. An einfachen Stangengerüsten wird nur mit dem eigenen Körpergewicht trainiert. Außer bequemer Kleidung braucht man hier keinerlei Ausrüstung.

In Wien gibt es bereits mehrere Trainingsgerüste in verschiedenen Parks – ausprobieren lohnt sich!

Tipp: Calisthenics ist für Anfänger wie Kraftpakete eine gute und vor allem günstige Alternative zum Fitness-Center!

Stand-up-paddling (SUP)

Wie schon der Name verrät bewegt man sich beim Stand-up-paddeln stehend auf einem kippstabilen Surfboard mittels eines Paddels über das Wasser. Egal ob am See, Fluss oder Meer – diese Sportart macht richtig Spaß und fordert dabei den ganzen Körper!

Nicht nur ein gutes Gleichgewicht ist gefragt, sondern auch ordentlich Kraft in den Beinen sowie im Oberkörper. Vorkenntnisse sind dennoch keine erforderlich – angeblich fallen 95% der Paddler beim ersten Versuch nicht mal ins Wasser!

Tipp: An vielen österreichischen Badeseen, aber auch in Wien auf der Donau gibt es mittlerweile Board-Verleihe, sodass man diese Sportart unkompliziert (und ohne groß in Ausrüstung investieren zu müssen) ausprobieren kann!

Tauchen

Schwerelos durchs Wasser gleiten und gleichzeitig eine faszinierende Umgebung beobachten – Tauchen ist wohl eine der entspannendsten und spannendsten Sportarten gleichzeitig.

In fast allen Bundesländern Österreichs gibt es Seen, in welchen man tauchen kann. Schnupperkurse samt Leihausrüstung werden in den jeweils lokalen Tauchzentren angeboten.

Tipp: Wer sich bereits im Vorhinein über die im jeweiligen Gewässer lebende Tier- und Pflanzenwelt informiert, genießt den Tauchgang noch mehr!

Outdoor-Yoga

Zur Entspannung nach einer aufregenden Outdoor-Session, als Start in den Tag oder Fitnesseinheit zwischendurch: Yoga eignet sich perfekt für alle diese Zwecke.

Besonders reizvoll ist eine Einheit auf frischem Gras unter blauem Himmel und bei strahlendem Sonnenschein. Ausprobiert werden können verschiedene Arten: Hatha-Yoga, die klassische Variante, oder Yin-Yoga, eine sehr bewusste und langsame Art der Yogapraxis. Durch die sommerlichen Temperaturen kann es durchaus sein, dass man quasi automatisch eine Bikram-Yoga-Einheit einlegt – hier wird bei hohen Temperaturen (35° – 40°) praktiziert.

Praktisch ist, dass man mit den im Sommer erlernten Yogakenntnissen im Winter einfach Indoor weitermachen kann!

Tipp: Mittlerweile werden oft Outdoor-Yoga-Gruppenevents angeboten. Informieren lohnt sich!

Von Natur aus abenteuerlustig und offen für Neues, daher in jeder freien Minute beim Klettern, am Berg oder auf einer weiteren spannenden Reise quer durch die Welt anzutreffen.

Wenn nicht gerade „on Tour“ entspannt sie gerne in der Heimat, dem Südburgenland.

Die Anwendung ihrer (auch dort erlernten) Koch- und Backkünste sorgten schon während dem Studium der Rechtswissenschaften für die nötige Abwechslung.

Abende nach der Juristerei lässt sie gerne bei einem spannenden Krimi – ob Buch oder Film – ausklingen. Das ist Birgit Baldasti – Referentin im RechtsService Ost.

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